Bayern fördert die Digitalisierung der Baubrache

Bayern fördert die Digitalisierung der Baubrache

Aiwanger: „Digitalisierung wird der Bauwirtschaft zusätzlichen Schub geben“

MÜNCHEN   Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger besucht die Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme BAU 2019. Die überwiegend klein- und mittelständisch strukturierte Bauwirtschaft Bayerns ist ein wichtiger Arbeitgeber. Das Bauhauptgewerbe sowie das Bau- und Ausbauhandwerk beschäftigen über 600 000 Mitarbeiter in über 68 000 Betrieben. Aiwanger: „Die Baubranche verzeichnet weiterhin Wachstum bei Auftragseingang, Umsatz und Baugenehmigungen sowohl in Bayern als auch bundesweit. Nach dem Rekordjahr 2017 wird für das Bauhauptgewerbe für 2018 erneut ein Umsatzrekord von 121 Milliarden Euro prognostiziert, ein Plus von sechs Prozent gegenüber 2017, das auch für Bayern erwartet wird. Die Vorhersagen für 2019 sind weiterhin positiv.“Eines der Hauptthemen der Messe ist die zunehmende Digitalisierung in der Baubranche. „Die Digitalisierung wird der Bauwirtschaft zusätzlichen Schub geben.

Wir unterstützen unsere bayerischen Unternehmen und Betriebe bei ihren Digitalisierungsanstrengungen“, so Aiwanger. Mit jeweils drei Millionen Euro fördert das bayerische Wirtschaftsministerium am Zentrum Digitalisierung Bayern (ZD.B) die beiden Themenplattformen ‚Digitales Bauen‘ und ‚Smart Cities and Regions‘. Ziel ist die weitere Steigerung der Produktivität im Bauwesen.

Aufgrund der ungebremst guten Entwicklung der Baubranche besteht auch dort ein hoher Fachkräftebedarf. Damit sich die sehr hohe Nachfrage nach Fachkräften nicht zu einer Wachstumsbremse auswächst, müsse vor allem auch die berufliche Aus- und Weiterbildung wieder attraktiver werden, so der Minister. „Mit der Aufstockung des Meisterbonus‘ haben wir schon ein Zeichen für die Gleichwertigkeit von akademischer und beruflicher Bildung gesetzt. Für Bayerns Wirtschaft brauchen wir beides. Wenn die Firmen in der Baubranche High-Tech-Betriebe sind, dann sind sie auch interessant für Höherqualifizierte. Zu einem Imagegewinn des Bauhandwerks würde auch beitragen, wenn wir die Meisterpflicht in vielen Gewerken wiedereinführen würden. Der Meisterbrief ist ein etabliertes Qualitätskennzeichen, das wir möglichst vielen Handwerksbereichen bieten möchten. Deshalb haben wir eine entsprechende Bundesratsinitiative gestartet“, so Aiwanger.

 


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