Digitalisierungs- und Innovationsvorhaben am Arbeitsplatz

Digitalisierungs- und Innovationsvorhaben einfach finanzieren

Der ERP-Digitalisierungs- und Innovations­kredit

Die Investition in Produktionsverfahren, Dienstleistungen und auch in die Entwicklung von neuen Produkten nehmen dem Unternehmen eine Menge Kapital weg. Um den hohen Kostenaufwand für Technologien und Innovationen überhaupt zahlen zu können, kann der mittelständige Unternehmer auf vorteilhafte Förderprogramme zugreifen, welche die fortschreitende Digitalisierungs- und Innovationsvorhaben unterstützen.

Für eine zinsgünstige Finanzierung von innovativen Plänen, also die Entwicklung neuer oder verbesserten Produkte, Prozessen oder Dienstleistungen gibt es den ERP Digitalisierung- und Innovationskredit, welcher für die Finanzierung von Investitionen und Betriebsmittel eingesetzt werden kann. Den ERP *Digitalisierung und Innovationskredit zeichnet die lange Laufzeit von 10 Jahren aus und den leichten Zugang und eine bis zu 70 % optionale Haftungsfreistellung für Finanzdienstleister. Um einen Kredit beantragen zu können muss der Betrag zwischen 25.000 und 25 Mio. Euro liegen. Voraussetzung für eine Förderung ist eine Beratung durch einen unabhängigen, staatlich zertifizierten Experten. Für diese Beratung ist ein Zuschuss von bis zu 50 % vorgesehen. Mehr Informationen darüber finden sie hier: https://foerderungsportal.de/go-digital/



Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind:

  • Kleine und mittlere Unternehmen (KMU mit weniger als 250 Mitarbeiter und einen Umsatz von höchstens 50 Mio. Euro oder einer Jahresbilanz von höchsten 43 Mio.)
  • Größere mittel­ständische Unter­nehmen (die sich mehr­heit­lich in Privat­besitz befinden und mit maximalem Gruppen­umsatz 500 Millionen Euro)
  • Freiberuflich Tätige
  • Existenzgründer und junge Unternehmen können im ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit in der reinen Refinanzierungsvariante (380) ihren Antrag stellen.  Während für die Programmvariante mit Haftungsfreistellung (390 und 391) nur die Unternehmen mit einem Mindestalter von 2 Jahren dafür berechtigt sind.

Was wird gefördert?

Förderfähige Vorhaben sind Pläne für die Entwicklung von neuen oder verbesserten Produkten, die Verbesserung von Dienstleistungen oder Prozessen und vielfältige Digitalisierungs- und Innovationsvorhaben. Zu denen zählen Beispielweise:

  • Digitalisierungsprojekte wie z. B. Social-Media-Strategien
  • Vernetzung von ERP- und Produktions­­systemen für die Produktion von Morgen
  • Additive Fertigungsverfahren wie 3D-Druck als eine neue Produktionsmethode für die Fertigung
  • Ausbau von innerbetrieblichen Breitbandnetzen
  • Digitale Plattformen, Apps und digitale Vertriebs­­kanäle zum Aufbau digitaler Plattformkonzepte und des elektronischen Handels
  • Entwicklung und Implemen­tierung eines IT- oder Daten­sicherheits­­konzepts für die Verteidigung von Cyber-Attacke

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